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Kopfgrafik Hameln

17.11.2011

Von gemeinen Intrigen und der größten Pfeife Deutschlands!


1000 DIN A1 Plakate werben in Berlin für Hameln

„Olympiastadion langweilig – Deutschlands bekannteste Pfeife spielt nur bei uns!“ – Derart provokant und Aufsehen erregend wirbt die Rattenfängerstadt Hameln derzeit in Berlin – ganz im optischen Stil des Rattenfänger-Jubiläums, nämlich dunkel und geheimnisvoll. Hintergrund für diesen Nachklapp zum 725-jährigen „Rattenfänger-Geburtstag“ in 2009 ist, dass Hameln und die Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) im letzten Jahr als „Stadtmarke 2010“ ausgezeichnet wurden. Als Preis gab es damals nicht nur lobende Worte von der Jury in Berlin, sondern auch einen Sachpreis, nämlich 1.000 kostenlose Plakatflächen in der Bundeshauptstadt. Die Geschäftsführung der Agentur boy aus Kiel versprach, die Gestaltung zu diesem Anlass kostenfrei zu übernehmen. In der Bundeshauptstadt müsse man – um überhaupt Aufmerksamkeit zu erzeugen - allerdings schon sehr individuell auf den Berliner Geschmack eingehen, so die Agenturchefin Bärbel Boy.

 

Zwei Motive wurden von der HMT in Auftrag gegeben und prangen derzeit an Litfaßsäulen, Bushaltestellen und Wartehallen. „Wir haben zwar keinen Reichstag, aber die gemeineren Intrigen und die dunkleren Geheimnisse“ vermeldet das zweite Plakat. Beide wecken Interesse an Hameln, das dann über ein schönes Pauschalprogramm unterfüttert wird. Wer über ein Smartphone verfügt, kann auch mittels des QR-Codes sich sofort Internet-Informationen über Hameln anzeigen lassen.

 

Kurz nach dem Beginn der Plakatierung gab es diverse Rückmeldungen auf diese ungewöhnliche Kampagne. Selbst kurzfristige Besuchswünsche zum Weihnachtsmarkt wurden ausgelöst.

Nun wurde auch der HMT-Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Schoormann selbst überrascht, als er beim Berlin-Besuch seines Sohnes in Berlin-Friedrichshain vor einem Hameln-Plakat an einer Bushaltestelle stand (s. Foto von Uwe Schoormann). Die HMT ist gespannt auf die Resonanz. „Eine Woche kostenfreie Werbung an 1000 Stellen in Berlin sei schon eine hervorragende Sache“, so Wanger. „Für diese Präsenz können wir nur dankbar sein.“


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