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Niedersachsens Städte sind Motor des Tourismus in Niedersachsen
Die Städte Braunschweig, Celle, Göttingen, Goslar, Hameln, Hannover, Hildesheim, Lüneburg und Wolfenbüttel erzielten im 1. Halbjahr 2011 zusammen ein Plus von fast 9 Prozent bei den Übernachtungen im Vergleich zum vergangenen Jahr. Im gesamten Bundesland Niedersachsen betrug der Zuwachs 2,6 Prozent. Ohne die positiven Ergebnisse aus den Städten wäre diese Steigerung nicht möglich.
„In diesen Zahlen spiegelt sich ein langfristiger Trend wider“, sagt Gerold Leppa, Sprecher der "9" und Geschäftsführer der Braunschweig Stadtmarketing GmbH. So war bereits 2010 in dem vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr (dwif) erstellten Jahresbericht des Sparkassen Tourismusbarometer Niedersachsen zu lesen:
„Die Städte in Niedersachsen haben in den letzten zehn Jahren eine hervorragende Entwicklung genommen, was sich u.a. auch in den deutlich gestiegenen Übernachtungszahlen widerspiegelt." So erzielte allein Hannover von 1999 bis 2010 ein Plus von insgesamt 70 Prozent.
Im ersten Halbjahr 2011 weist die Übernachtungsstatistik für Hameln ein Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus. Damit liegt Hameln im Trend der anderen Städte, die ca. 8,4 % Plus ausweisen. Der Landesdurchschnitt Niedersachsen liegt bei Plus 2,6 %, bereinigt um das hervorragende Städteergebnis jedoch nur bei 1,2 %.
In der Langzeit-Statistik kann Hameln die Zahlen Hannovers natürlich nicht erreichen. Aber auch für die Rattenfängerstadt zeigt der vergleichbare Zeitraum 1999-2010 ein Übernachtungsplus von 19,7 % (von 147.975 auf 177.252 Übernachtungen p.a.).
Gemeinsam aktiv sind die "9 Städte" vor allem im Ausland. Gezielte Kampagnen in den Niederlanden, in den skandinavischen Ländern und in Polen haben besonders aus diesen Märkten zu einer deutlichen Steigerung der Übernachtungen geführt. Beeindruckend sind die Zahlen aus Holland: Ein Plus von rund 20 Prozent im vergangenen Jahr wurde noch einmal durch eine Steigerung um über 20 Prozent im 1. Halbjahr 2011 übertroffen.
Fast 50 Prozent mehr Übernachtungen von polnischen Gästen konnten verzeichnet werden, und auch aus Schweden kamen im 1. Halbjahr fast 10 Prozent mehr Gäste als im vergangen Jahr.
Noch besser ist die Statistik der ausländischen Übernachtungen in Hameln, deren Anteil am Gesamtaufkommen von 12,3 % auf 14,5 % anstieg (in Zahlen von 18.201 im Jahre 1999 auf 25.688 im Jahre 2010). Der prozentuale Anstieg liegt damit bei 41,1 %.
In der Auslandsstatistik hat sich in diesem Zeitraum auch das Ranking verändert. Lag 1999 noch Großbritannien an erster Stelle, gefolgt von den Niederlanden und den USA, verzeichnet mittlerweile die Niederlande deutlich die meisten Übernachtungen. Auf Platz zwei rangiert Großbritannien, schon gefolgt von Russland.
Die Tagesbesucher scheinen sich vom wechselhaften Wetter gleichfalls nicht allzu sehr beeindrucken zu lassen. Bis einschließlich Juli liegt die Zahl der Gästeführungen in Hameln auch mit satten 9,2 % vor dem Vergleichs-Zeitraum 2010.













