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Das Hochzeitshaus in der Hamelner Innenstadt.Die Pfortmühle bei Nacht.

Sagenhafte Stadt am Fluss

Während andere Städte mit überdimensionierten Bären, Kühen oder Pferden warben, gab es in Hameln im Sommer 2004 - natürlich - künstlerisch gestaltete Ratten in der Altstadt zu bewundern. Nach dem erfolgreichen Rattenfestival hatte der eigens für diese Aktion gegründete Verein Ratten-Festival-Hameln e.V. versprochen, von dem Erlös und weiteren Spenden bzw. Fördergeldern ein bleibendes Kunstobjekt anzuschaffen. Die Wahl fiel auf eine fünf Meter hohe tanzende Ratte der russischen Künstlerin Elena Glazunova. Durch ihre Größe und ihren Glanz wird die Skulptur von ankommenden Schiffsreisenden, von Wanderern oder Rad- und Autofahrern weithin zu sehen sein. Zur Finanzierung fehlen dem Verein allerdings noch Mittel in einer Größenordnung von 120.000 Euro.
Die stellvertretende Vereinsvorsitzende Irina Teichert nennt sechs Gründe, die für dieses Kunstwerk sprechen:

  • Einzigartig: Die Skulptur soll ein Zusammenspiel werden von Kunst und Engineering. Dem Verein ist bisher kein Kunstwerk in dieser Größe bekannt, dass gleichzeitig schwimmend und kinetisch ist.
  • Nachhaltig: Die „Tanzende Ratte“ wird aus V2A-Edelstahl und durch eine extra entwickelte Rohrkonstruktion gefertigt und gewährleistet damit eine jahrzehntelange Lebensdauer.
  • Traditionsfähig: Die Ratte muss über die Winterzeit ihren Platz verlassen. Dies kann man als Anlass nehmen, Feste zu einer neuen Tradition zu entwickeln.
    a. Die Verabschiedung des Jahres mit "dem Landgang" der Ratte und mit dem
    b. Beginn des Frühlings mit der "Wasserung" der Ratte.
  • Technisches Meisterwerk: Die Einzigartigkeit verlangt ein technisches Meisterwerk. Es muss ein Schwimmkörper entwickelt werden, der es der Ratte ermöglicht, sich im Wind zu drehen, ohne „umzukippen“. Aus diesem Grund arbeitet der Dipl.-Ing. Hans U. Böckler mit seinem Büro „grbv Ingenieure im Bauwesen“ aus Hannover an der Verwirklichung des Projektes. Er wird für die technische Umsetzung der Skulptur verantwortlich sein. Dabei bringt er seine internationalen Erfahrungen mit ein.
  • Internationalität: Die Skulptur kann man in ihre Teile zerlegen, so dass es möglich sein wird, sie an andere Länder, Städte oder Einrichtungen zu verleihen. (Z.B. im Winter, wenn sie von der Weser muss.)
  • Kunst von einer Frau: Nicht zu letzt soll erwähnt werden, dass diese Skulptur von einer  Moskauer Künstlerin entworfen wurde, die seit 15 Jahren in Deutschland lebt und im Rahmen der aktuellen  Ausstellung zum 80. Geburtstag der GEDOK in Hannover mit zwei Werken vertreten ist.

Weitere Informationen sind bei Irina Teichert unter 05151-409123 erhältlich.

Weserquartier e.V.

Seit 2006 diskutieren interessierte Bürger, Vereinsvertreter, Stadtmarketing, Tourismus, Verwaltung und Politik im Weserquartier e.V. über eine Aufwertung der Promenade und eine Anbindung des Flusses an die Innenstadt. Dazu haben sich die beiden Arbeitskreise "Veranstaltungen" und "Gestaltung" gebildet, die in unregelmäßigen Abständen einberufen werden. An dieser Stelle veröffentlichen wir aktuell von den Zusammenkünften. Wer unverbindlich an einer der Sitzungen teilnehmen möchte, findet hier die entsprechenden Termine.

12.04.2007 Arbeitsgruppe "Gestaltung"

1. Aktuelle Entwicklung des Themas Weser in den politischen Gremien :
Wie auch inzwischen in den ausführlichen Presseberichten zu lesen war, ist die freizeit- und touristikorientierte Nutzung des „Holz-König Geländes“ seitens der Mehrheitsgruppe im Rat der Stadt vorgesehen. Der Beschluss über einen entsprechenden Bebauungsplan ist in der VA-Sitzung am 18.04. vorgesehen.

2. Motorschiff Stör
Es soll weiterhin versucht werden, die „Stör“ nach Hameln zu holen. Es wurde eine fünfköpfige Arbeitsgruppe unter der Leitung von Günter Gronemann gebildet, die dieses Thema weiter verfolgt.

3. Weserkalender
Der geplante Weserkalender wurde vorgestellt.

4. Salzeinleitungen in die Werra
Herr Wehrhahn ( Fischereiverein ) und Herr Arnold ( Stadtwerke ) gaben einen Überblick über den derzeitigen Stand. Es bleibt festzuhalten, dass erst durch den massiven öffentlichen Druck eine gewisse Kompromissbereitschaft bei der K & S AG entstanden ist. Hier muss weiter gearbeitet werden.

Das Weserquartier wird dieses Thema beim Wassersporttag am 12. Mai vorstellen und Unterschriften für eine Resolution für die entsprechenden Landes- und Bundesgremien vorbereiten.

19.12.2006 Arbeitsgruppe "Veranstaltungen"

Die Teilnehmer einigten sich darauf, dass es zu spät ist, um eine Großveranstaltung für 2007 zu planen. Als möglichen Termin für ein Event wird das Wochenende vom 20. Juni 2008 genannt. Es handelt sich dabei um das Mittsommernacht-Wochenende. Koperierende Vereine sollen folgende Punkte prüfen:

  • Finanzierung (Kostenfrage; mögliche Zuschüsse)
  • Logistik (Welcher Verein kann welches Material und/oder wie viel Personal stellen)
  • Plazierung (Wer engagiert sich wo)
  • Zeitplan (Welches Einzel-Event findet wann/wo statt)



Mögliche Attraktionen:

  • Kutterfahrten auf der Weser
  • Schleusungen
  • Erkundungsfahrten auf der Weser
  • Drachenbootfahrten
  • Kinderspielwiese (Hüpfburgen, Trampoline, Kinderschminken, Spiele, Rummelplatzbuden etc.)
  • Besichtigung des ehemaligen Minensuchers „Pluto“ mit entsprechender Führung
  • „Morning Show“ mit einem bekannten Radiosender
  • Fernsehübertragung, z.B. einer Sendung wie „Talk op platt“
  • Musikveranstaltungen auf verschiedenen Bühnen
  • Vorführungen von Spiel und Sport
  • „Polarlicht“-Lasershow als Abschluß
  • Feuerwerk
  • Aktivitäten von und mit der heimischen Presse
  • Comedyshow
  • Hans-Albers-Imitator
  • „Tag der offenen Tür“ des neuen „Wesernachbars“, der neuen Feuerwache an der Ruthenstrasse
  • Vorführungen der diversen Tauchgruppen von Vereinen und der Feuerwehr, z.B. mit einem grossen Tauchcontainer
  • Flohmarkt an der Weserpromenade
  • Vorführungen des Technischen Hilfswerkes (THW), z.B. mit Booten
  • Vorführungen der britischen Armee (28 Engineer Regiment Hameln) mit Sturmbooten, Brückenlegefahrzeugen etc.
  • Informationsveranstaltungen zu Themen wie: Umwelt- und Naturschutz an der Weser; Vogelkunde etc.
  • Solarbootfahrten durch die Firma IMPULS
  • Ausstellung des sogenannten „Colani-Trucks“ durch die Wesermühle Hameln


Das Festgelände soll sich vom Schutzhafen bis zum Werder hinziehen.

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